Kinderrückhaltesysteme für den Gebrauch im PKW – Metrische Untersuchung der Schnittstelle Kind-Kindersitz hinsichtlich des Sitzkomforts

By | September 1, 2018
Kinderrückhaltesysteme für den Gebrauch im PKW - Metrische Untersuchung der Schnittstelle Kind-Kindersitz hinsichtlich des Sitzkomforts

Forschungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Biologie – Humanbiologie, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Zoologie / Abtl.Anthropologie), Sprache: Deutsch, Abstract: In einer Studie des Arbeitskreises Diagnose und Transfer des Instituts für angewandte
Psychologie München wurden 662 Kinder in Schulen und Kindergärten nach ihren Wünschen
hinsichtlich der Gestaltung von Kindersitzen für PKW´s befragt. Darin forderten die Kinder
mehr Sitzkomfort für längere Fahrten. (von Krause, 2002)
Betrachtet man, welche Entscheidungshilfen den Eltern gegeben wird, um einen passenden
Kindersitz für ihr Kind aus der Vielzahl der Produkte auszuwählen, so stößt man auf die ECE
– Norm 44/03. Diese ECE-Norm bietet folgende Hilfestellung: […] Dabei wird den Eltern mittels Angabe von Gewicht und „ungefährem Alter“ die Entscheidung
für einen Sitz erleichtert. Jedoch die Studie in der von Kindern selbst mehr Komfort für
Kindersitze gefordert wird und die damit einhergehende Folgerung, dass Komfort über
altersgerechte metrische Abmessungen der einzelnen Elemente eines Kindersitzes erreicht
wird, werden nicht berücksichtigt. Selbst von den Herstellern, die sich mit Gütesiegeln von
„Aktion Gesunder Rücken“ (A.T.U, 2/2003) oder ähnlichem schmücken, erfolgt keine
Angabe jeglicher anthropometrischer Maße, wie etwa die Körperhöhe für die ein Sitz geeignet
ist, als Entscheidungshilfe.
Thema dieser Arbeit ist es daher, die Schnittstelle Kind – Kindersitz anhand einer Auswahl
von Kindersitzen, auf metrische Weise hinsichtlich des Sitzkomfort, für die vom Hersteller
angegebenen Altersklassen zu untersuchen. „Das Kind ist kein Miniaturerwachsener, und seine Mentalität ist nicht nur
quantitativ, sondern auch qualitativ von der der Erwachsenen verschieden , so
dass ein Kind nicht nur klein, sondern auch anders ist.“
(www.bildungsservice.at/spn/wachstum.htm)
So bezeichnet der Schweizer Kinderpsychologe Claparéde 1937, mit „Miniaturerwachsener“
nicht nur die physischen, biologischen Charakteristika, sondern auch mit „Mentalität“ die
psychischen Besonderheiten eines Kindes.
Im Folgenden wird auf den Aspekt der biologischen Besonderheit von Kindern eingegangen.
Dabei wird nur auf die für die Fragestellung dieser Arbeit relevanten kindlichen
Eigenschaften, wie Körperproportionierung ,-zusammensetzung und allgemeiner Knochenbau
Bezug genommen. […]

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